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SPÖ im Bezirk Korneuburg veranstaltete Straßenaktion für gerechtere Pensionen für Frauen
 SPÖ im Bezirk Korneuburg veranstaltete Straßenaktion für gerechtere Pensionen für Frauen
Bezirk Korneuburg, 24.07.2020

SPÖ im Bezirk Korneuburg veranstaltete Straßenaktion für gerechtere Pensionen für Frauen

„Ich habe 40 Jahre hart gearbeitet und bekomme jetzt als Pension einen Furz auf die Hand», berichtete eine Passantin bei der Straßenaktion der SPÖ Bezirk Korneuburg zum «Equal Pensions Day» - also dem Protesttag für gerechtere Pensionen.«Genau deshalb stehen wir hier, um die Menschen auf die Fallen aufmerksam zu machen, die später zu einer geringen Pension führen, obwohl man ein Leben lang gearbeitet hat», antworteten die Frauenvorsitzende des Bezirks Korneuburg, Sandra Gerbsch- Kreiner und Patricia Katsulis, die Frauensprecherin der jungen Generation und Korneuburger Gemeinderätin im Namen aller Anwesenden.

Vor allem Frauen drohen in der Pension in die Armutsfalle zu tappen, wenn sie viel Teilzeit gearbeitet haben oder für die Kinder daheim geblieben sind. Auch die Doppelbelastung Beruf/Haushalt schlägt sich bei der Pensionsberechnung leider nicht nieder. So kommt es, dass die Pensionen der Frauen immer noch nur rund halb so hoch sind wie jene der Männer. Vergleicht man die Pensionen in NÖ, so gehen die Frauen ab dem 27. Juli quasi leer aus. Denn das ist der Tag, an dem Männer bereits die durchschnittliche Jahrespension einer Frau erreicht haben. «Eine Ungleichheit die wir so nicht hinnehmen dürfen», stellt sich auch LHStv. Franz Schnabl hinter die Forderung nach gerechten Pensionen. Zumal es oftmals sogar dann Einkommensunterschiede gibt, wenn Frauen und Männer exakt die gleiche Tätigkeit ausüben. «Es ist die große Aufgabe unserer Generation für gleiche Gehälter zwischen Mann und Frau zu sorgen - und in der Folge auch für gleiche Pensionen», ergänzt LHStv. Franz Schnabl.

Die SPÖ fordert einen Mindestlohn von 1.700 Euro steuerfrei, Lohntransparenz in allen Bereichen, Rechtsanspruch auf einen ganztägigen gratis Kinderbetreuungsplatz und die Erhöhung der Anrechnung von Kindererziehungszeiten: 50 Euro mehr Pension jeden Monat. «Wir werden so lange auf die Straße gehen, bis im Pensionssystem Gerechtigkeit einkehrt», kündigen Patricia Katsulis und Sandra Gerbsch-Kreiner weitere Aktionen an.

Am Bild: Machten vorbeifahrende Autolenker und Passanten am Korneuburger Markt auf Ungerechtigkeiten im Pensionssystem aufmerksam (v.r.n.l.): Vizebgm. Gabi Fürhauser, GR Helga Ronge, GR Rudi Mang, GR Helga Oberleitner, JG-Frauensprecherin GR Patricia Katsulis, GR Manvinder Gill und Bezirksfrauenvorsitzende GR Sandra Gerbsch-Kreiner.

Foto: zVg

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